Archiv 15/16

ZEITUNGSBERICHTE vom Tag der offenen Tür am 06.05.2016

www.merkur.de: Armut gibt es auch in Grafing

Grafing – „Wir spielen die Realität nach“: Unter diesem Motto stand heuer der Tag der Offenen Tür der Johann-Comenius-Schule Grafing.

Während einige Gruppen die Aufgaben einer Malerfirma oder einer Nähstube nachstellten, hatten sich die Ethikschüler der 4b überlegt, eine Lebensmittelspenden-Aktion auf die Beine zu stellen, um die Armut in Grafing, die ja auch zur Realität gehört, zu lindern. Als Aktionspartner hatten sich die sechs Schüler unter der Leitung ihrer Ethiklehrerin Andrea Danzer die Grafinger Tafel ausgewählt. Zur Vorbereitung kam Hans Rombeck, er ist im Tafel-Leitungsteam für die Warenakquisition zuständig, vorher in den Unterricht und erzählte von der Arbeit der Grafinger Tafel und gab Tipps, wie man eine Spendenaktion im Rahmen des Tags der Offenen Tür am 6. Mai in ihrer Schule gestalten könnte. Eine Woche später konnten die Schüler mit der Schulleiterin Helga Schneitler und ihrer Ethiklehrerin das Resultat ihrer Spendenaktion präsentieren und der Grafinger Tafel einige vollgepackte Warenkörbe und Tüten übergeben.

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SZ online 6. Mai 2016

Grafing Waschen, Schneidern, Lernen

Beim Tag der offenen Tür stellt die Johann- Comenius-Schule in Grafing ihre Lehr-Firmen vor

Von sebastian hartinger, Grafing

„Wir spielen die Realität nach“. So beschreibt Schulleiterin Helga Schneitler die schulinternen Firmen, in denen die Schüler auf den Arbeitsalltag vorbereitet werden. Eltern, Verwandte und Interessierte konnten sich am Tag der Offenen Tür des Sonderpädagogischen Förderzentrums in Grafing ein Bild von der Schule und ihren Lernmethoden machen. In einer entspannten Atmosphäre konnten sie sich auf die im Pausenhof aufgebauten Bierbänke setzen, mit dem Elternbeirat oder dem Förderverein ins Gespräch kommen, sowie einen Blick in die einzelnen Klassenzimmer werfen. Dort präsentierten die jeweiligen Jahrgangsstufen ihren Lernalltag.

„Der Unterschied zu anderen Schulen ist, dass wir kleinere Klassen mit höchstens 15 Leuten und zusätzliche Lehrerstunden haben“, erklärt Schneitler. Somit könnte den Schülern, die meist Probleme beim Lern- und Sozialverhalten aufweisen, von den Lehrern, die ausgebildete Sonderpädagogen sind, besser geholfen werden. Für die erste und zweite Klasse sind deswegen drei Jahre vorgesehen. Von der siebten Klasse an arbeiten die Kinder dann in den schulinternen Firmen. „Wir haben unter anderem eine Malerfirma, ein Nähstüberl, eine Autoinnenpflege und eine Schülerzeitung“, erzählt sie. Geleitet werden diese von den Lehrkräften. „In der siebten Klasse wechseln die Schüler alle fünf bis sechs Wochen die Firma“, erklärt Robert Bauer-Faro, Projektleiter der Malerfirma. In der Achten würde nur noch zum Halbjahr gewechselt, und in der Neunten würden sie das ganze Jahr in Einer bleiben und ihren Abschluss in der jeweiligen Firma machen. „Die Abschlussprüfung besteht aus vier Teilen“, sagt Bauer-Faro. Einer Projektprüfung, die doppelt zählt, sowie Mathe, Deutsch und eine Fächergruppe. Wenn jemand in der Projektprüfung eine Eins habe, hätte er schon bestanden, erklärt er. Die Schüler hätten damit einen sogenannten „theorieentlasteten Mittelschulabschluss“, sagt die Schulleiterin. Zu den diesjährigen 20 Prüflingen zählt auch Marco. Er hat seine Projektprüfung im Kurs von Bauer-Faro abgelegt. Der Malerberuf gefalle ihm so gut, meint er, dass er sich um einen Ausbildungsplatz in dieser Branche beworben habe. Im Projektkurs Autoinnenpflege machen dieses Jahr drei Schüler ihren Abschluss, berichtet Leiterin Isabell Fries. Das Autoputzen sei zwar in Sachen Ausbildung für später nicht relevant, dafür lernen sie aber zu organisieren und im Team zu arbeiten. „Sie verdienen dabei auch etwas“, erzählt sie. „Für einen Kleinwagen zehn, und für ein größeres Auto 20 Euro. Das Geld kommt auf das Schülerkonto, und wird für die Abschlussfahrt hergenommen.“ Am Tag der offenen Tür säuberten sie auf dem Parkplatz vor der Schule die Autos zweier Lehrer.TDOT2

Svenja und Jenny sind in der Autoinnenpflege-Firma tätig. (Foto: Peter Hinz-Rosin)

Auch die Mitglieder der Schülerzeitung waren gefordert. Sie mussten „rasende Reporter“ spielen und den Anwesenden Fragen stellen, zum Beispiel, was einem an der Schule und dem heutigen Programm besonders gefällt. „Zweimal im Jahr erscheint eine Ausgabe“, berichtet Projektleiter Dieter Fritzenwenger. Das erste Blatt habe sich um Spiele gedreht, das zweite wird den Schwerpunkt Musik haben. „Im Unterricht lernen die Schüler unter anderem den Umgang mit Medien, und wie man Bilder bearbeitet“, erklärt er. Für seine Abschlussprüfung, erzählt der 16-jährige Dominik, musste er zum Beispiel ein Interview mit einer Lehrkraft führen. Das Feedback, dass sie von den Eltern bekämen, sei „durchwegs positiv“, meint Schneitler. Auch die jüngeren Schüler wie Paul, fünfte Klasse, berichten, dass sie sich auf die Schulfirmen freuen.

TDOT1Marco, Dominic und Dennis strichen mit der Malerfirma den ersten Stock. (Foto: Christian Endt)

Giovanni Melisano habe seinen siebenjährigen Sohn wegen der Sprache auf die Schule geschickt. „Er tut sich ein bisschen schwer, weil er mit drei Sprachen aufgewachsen ist.“ Ein weiteres Jahr, und dann wäre er für eine normale Schule bereit. „Ich bin sehr zufrieden, meine dreijährige Tochter werde ich auch auf diese Schule schicken.“

Ist denn heut‘ schon Weihnachten … ?

Da stand plötzlich diese Kiste vor der Tür…

Die dritten und vierten Klassen staunten nicht schlecht, als ihnen eine Kiste mit dem Absender der Firma LEGO ausgehändigt wurde. Anlässlich des Kindertages am 1.Juni haben die Mitarbeiter der LEGO GmbH die Möglichkeit, Pakete an soziale Einrichtungen zu verschicken. Wir bedanken uns bei der Firma LEGO!

Das Paket kam den dritten und vierten Klassen zugute! Es lässt sich sinnvoll im Unterricht einsetzen. Mit dem Zusammenbau der Figuren werden planvolles Handeln, Lesen von Plänen, Feinmotorik, Konzentration und nicht zuletzt Geduld gefördert.

Daneben setzen wir es aber auch für soziales Lernen ein. Die vier Klassen dieser Stufe müssen sich arrangieren, das Material gemeinsam zusammenbauen, gerecht aufteilen evtl. gegenseitig austauschen, Verantwortung für ihr Material übernehmen und vieles mehr…

Erste Aufgabe: Die Klassen mussten das Material gerecht untereinander aufteilen …

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ASYL ist Menschenrecht

Im Rahmen der Ausstellung „Asyl ist Menschenrecht“ besuchte Abdou Njassi im April 2016 die 4. Klasse der Johann Comenius Schule. Mit viel Geduld beantwortete er die vielen Fragen der Schüler zu seinen Erlebnissen auf der Flucht vom Senegal nach Deutschland.
c.h.

Asyl

Eislauf

Seit vielen Jahren können wir die naheliegende Eishalle im Winter für schulische Zwecke nutzen. Unsere Schüler aus der Grundschulstufe und auch die Kinder aus der SVE kommen jährlich in den Genuss einer Eislaufepoche. Auch die älteren Schüler ab der 5. Klasse können zum Schlittschuhlaufen gehen.

Aktuell haben wir neue Eishockeyschläger bekommen!!! Heiße Matches sind garantiert!

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2000 € Spende für den Pausenhof

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163 Brillen für Indien

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Weihnachtsfeier

Ein paar Bilder der „Highlights“ unserer Weihnachtsfeier.

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Lorenz eröffnet die Feier mit seiner Flöte.

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„Die vier Kerzen …“ – Ein Stück der Klasse 5/6

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Die dritten Klassen warten auf die Rentiere …

und singen ein englisches Weihnachtslied „I hear them …“

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Eine „Sanfte Weise“ der Gitarrengruppe.

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Am Schluss spielt Frau Bell „Feliz Navidad“

und rockt mit allen zusammen noch einmal die Schule.

Hinweis:

Die Auflistung der Bilder erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Aus datenschutzrechtlichen Gründen können wir nicht alle Aufführungen vorstellten.

Fußball Kooperationscup 2015/16

Beim diesjährigen Fußballturnier für die Klassen 5 und 6 belegte unsere Schulmannschaft einen ordentlichen 5. Platz.  Nach zwei Niederlagen und einem Unentschieden in der Vorrunde konnte im Spiel um Platz 5 ein knapper Sieg im Elfmeterschießen gegen das SFZ Wasserburg erzielt werden.
Gewonnen haben unsere „Nachbarn“ der Georg-Huber-Mittelschule in Grafing. Dies war umso erstaunlicher, da unser Co-Ausrichter im vergangenen Schuljahr nur den 8. und damit letzten Platz belegen konnte.

Zeitungsartikel zum Fußball-Kooperationscup:

Artikel Koop-Cup

 

 

Comenius – Schule feiert den 1. Advent

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Angelo eröffnet mit seiner „Ziach“ die Feier.

 

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Frau Kaup liest uns ein Wintermärchen vor.

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Frau Bell stimmt den Kanon an und alle singen mit.

 

2. Schulversammlung – 13.11.2015

Gong frei zur zweiten Schulversammlung…

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Die zweite Schulversammlung in diesem Jahr stand im Zeichen der Oberstufe.

Diese gestaltete das Rahmenprogramm und stellte sich vor.

„Kammermusik“ hieß das Stück der Klasse 9 b.

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Eine interessante Variation des Stücks bot die Klasse 9 a.

Die Akteure waren mitten im Publikum.

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Ein „Danke“ an die 9. Klassen und Frau Bell.

In der Oberstufe gibt es viele „Schülerfirmen“.

Die Firma „Autopflege“ stellt sich mit einer perfekt gestalteten Präsentation vor.

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1. Schulversammlung  18.9.2015

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Fr. Schneitler heißt alle willkommen…

Wir begrüßen unsere „Neuen“

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Die drei ersten Klassen.
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Und auch noch die Kinder der SVE.

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Unsere neuen Kolleginnen und Kollegen.

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Vielen Dank an die 1A-Klassen für die musikalische Begrüßung.

Weihnachtskränze der 3. Klassen. – 26.11.2015

„Brauchtum“ ein Thema des HSU- und Ethikunterrichts.

In diesem Rahmen durfte jeder Schüler der 3. Klassen seinen eigenen Adventskranz binden. Gleichzeitig wurden ganz nebenbei auch noch verschiedene Baumarten wiederholt.

Viele Kompetenzen konnten berücksichtigt werden:

Rituale und Ordnungen als hilfreich erleben. (Ethik)

Elemente aus der eigenen Kultur vorstellen. (Ethik)

Vergangenes mit Gegenwärtigem vergleichen. (HSU)

Die Schüler freuten sich über ihre tollen Ergebnisse, die sie stolz mit nach Hause nahmen.

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Besuch des Waldmuseums der 3. Klassen – 15.10.2015

Im Rahmen unseres HSU-Themas „Wald“ besuchten wir das Waldmuseum in Ebersberg.

Die Kinder sammelten zuerst draußen Naturmaterial, mit dem sie dann im Museum „Baumsteckbriefe“ anfertigten.

In der anschließenden Führung erfuhren die Kinder viel über die Nutzung des Waldes früher und heute.

Im Unterricht schrieben die Kinder dann kurze Texte zu den Bildern.

Diese stellen wir Ihnen hier kurz vor:

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„Wir sind mit dem Bus zum Waldmuseum gefahren. Danach haben wir vor dem Museum Brotzeit gemacht.“ (Kai und Falko)

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„Wir haben Früchte und Blätter gesammelt. Damit haben wir anschließend Baumsteckbriefe gemacht. Danach haben wir das Museum angeschaut. Zum Schluss sind wir mit der S-Bahn zur Schule gefahren.“ (Timo und Raphael)

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Anna, Sarah und Stefanie fertigen ein Baumplakat an.

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Baumplakat von Luka, Felix und Dijon

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Baumplakat von Raphael, Timo und Paul

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Baumplakat von Christian, Kai und Falko

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„Die Leute haben Äste gespalten und als Zaun genutzt. Sie haben Eicheln gesammelt als Futter für die Schweine.  Äste waren zum Feuer machen gut.“ (Dario und Kevin)

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„Aus dem Holz wurde Kohle gemacht.“

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„Wir haben uns erst versammelt und über den Wald geredet. Danach durften wir selber gucken. Der Tag war toll. Im Wald haben wir Sachen gesammelt und einen Baumsteckbrief gemacht. Es gab eine riesige Gurke. Die Gurke war das Modell einer Nadel.“ (Paul)