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Bericht über die Abschlussfeier der 9. Klasse

aus: „Hallo Ebersberg“ vom 02. August 2017

Wir wünschen Ihnen schöne Ferien mit:

Dem Siegerbild unseres Fotowettbewerbs und

einer Mosaikpalme aus unserem Projekt „Beton“.

 

 

Beginn: Projekt „Beton“

Im März beginnt unser Projekt „Beton“.

  

In Zusammenarbeit mit dem lokalen Künstler Christian Hess werkeln die Kinder an Betonblöcken. Aus diesen soll in einer gemeinsamen Aktion später dann ein Hochbeet zusammengesetzt werden. Der Kreativität der Kinder sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Zuerst werden durch Herrn Hess die Lehrer fortgebildet…

 

Dann geht es los …

Einige bearbeiten den Stein mit Hammer und Meißel und entdecken dabei schöne Strukturen.

 

 

Andere „verpacken“ den Stein …

 

 

Wieder andere verzieren ihn mit Glasperlen ….

 

 

Mittlerweile haben nun vor den Pfingstferien fast alle Schüler „Ihren“ Stein bearbeitet.

Immer mehr Steine warten darauf, nach den Ferien zu einem Hochbeet zusammengesetzt zu werden.

 

 

Malwettbewerb der Raiffeisenkasse 2017

 

Freundschaft ist bunt“ – hieß das Thema des diesjährigen Malwettbewerbes.

Wie jedes Jahr war die Beteiligung sehr groß…..

Von der ersten bis zur achten Klasse machten über 100 Schüler mit!!!

Wir konnten pro Klasse einen Sieger küren. Acht der Sieger dürfen zusätzlich das Showevent „friends“ besuchen.

Alle – wirklich alle – Teilnehmer bekamen zusätzlich einen kleinen Trostpreis.

Danke an die Raiffeisenbank für diese großzügige Unterstützung!

 

Lesen & Verstehen – Vorlesetag in der SVE

 Am 18. November 2016 fand wieder der bundesweite Vorlesetag statt. Mit dieser Initiative möchte man den Stellenwert des Lesens innerhalb der Schule weiter betonen Durch das Vorlesen sollen die Kinder Lust aufs Lesen, sowie auch aufs Weiterlesen eines Buches bekommen. Für all diejenigen Kinder, die noch nicht genau wissen, was sie gerne lesen würden, soll dies eine Leseanregung sein. Aus diesem Anlass, lasen Luca Fichtner und Sara Petrovic, die den Kurs „Lesen&Verstehen“ besuchen, den Kindern der SVE das Bilderbuch „Es klopft bei Wanja in der Nacht“ vor. Die Begeisterung darüber war bei den Kleinen und den Vorlesern gleichermaßen groß.

 

Fußballturnier Kooperationscup 2016/17

Es wurde gejubelt, gekämpft und angefeuert: Beim Grafinger Kooperationscup war auch in diesem Schuljahr wieder alles geboten. Durch den neuen Turniermodus „jeder-gegen-jeden“ hatten die drei teilnehmenden Mittelschulen und die vier Förderzentren jeweils 6 Spiele. Die Gewinner von der „Schule am Innsbrucker Ring“ konnten sich anstatt eines Pokals über einen coolen Fußball (gestiftet vom Sporthaus Kipfelsberger) und – wie alle teilnehmenden Mannschaften – über ein kleines Fresspaket freuen. Sie gewannen Aufgrund der mehr geschossenen Tore vor der punkt- und torgleichen Mannschaft aus Ebersberg.
Angefeuert von zahlreichen begeisterten Zuschauern belegten die beiden Grafinger Schulen die Plätze 3 (Mittelschule) und 6 (Comenius-Schule).


Grundschulolympiade

 

15 Schulen des Landkreises traten in Poing zur Olympiade der Grundschulen an.

Auch unsere Schule war vertreten. Die Mühen der Vorbereitung haben sich gelohnt:

Stolz konnten die Kinder eine Goldmedaille entgegennehmen!

 

„Vielen Dank an euch für euren tollen Einsatz!“


Welttag des Buches am 23.4.2017

 „Ich schenk dir eine Geschichte 2017“

Zum Welttag des Buches durften die vierten Klassen die Buchhandlung Slawik besuchen. Dort bekam jeder Schüler eine Geschichte geschenkt. Eine Geschichte in Form eines Buches:

„Das geheimnisvolle Spukhaus“

Zuerst las Fr. Slawik daraus vor. Anschießend durfte sich jeder Schüler „sein“ Buch abholen.

Da es in dem Buch richtig spukt, freuten sich die Schüler schon darauf, das Buch in den nächsten Tagen in der Schule weiterlesen zu können.

Neben unseren regelmäßigen Besuchen der Stadtbücherei, war diese Aktion eine willkommene Gelegenheit, die Kinder wieder für Bücher zu begeistern. 

 

        


Besuch im Rathaus

Die vierten Klassen besuchten das Rathaus in Grafing.

Zum HSU Thema „Gemeinde“ bot es sich an, das Gelernte in der Realität anzusehen und sich einen Überblick über die verschiedenen Ämter im Rathaus zu verschaffen.

Wir bekamen einen Termin bei der Bürgermeisterin Fr. Obermayr, die sich viel Zeit für unsere Fragen nahm.

 

 

In ihrem Büro beeindruckte die Kinder am meisten die Amtskette und das Goldene Buch der Stadt Grafing.

 

 Viel Spaß hatten wir im Sitzungssaal, wo wir es uns auf den Sitzen der Stadträte bequem machen durften.

 

Im Einwohnermeldeamt wunderten sich einige nicht schlecht, als sie ihr Passbild auf dem Computer entdeckten.

 


Fotowettbewerb – „Schönheit der Natur“

 

Die Schönheit der Natur entdecken. – Die Augen öffnen für die ganz normalen faszinierenden Bilder, die uns tagtäglich begegnen und die wir oft nicht mehr sehen.

Diese Intention steckte hinter der Aufforderung an die Klassen, nach draußen zu gehen und schöne Bilder mitzubringen.

So schnappten sich vor allem die Ethik-Klassen die Kamera und gingen auf die Suche.

Aus der Vielzahl der eingereichten Bilder durften die Schüler ihrer drei Lieblingsbilder auswählen.

 

  1. Platz: Ein Bild der Ethik-Gruppe der 5/6 Klasse

       

2. Platz: Ethikgruppe 5. Klasse                                    3. Platz: Ethikgruppe 4a/4b


Zeitungsbericht vom 12.11.2016:

http://www.merkur.de/lokales/ebersberg/ebersberg/tonfeldtherapie-hilfe-verhaltensauffaellige-kinder-grafing-6829029.html
Lions Club und Ebersberger Zeitung unterstützen Angebot

Tonfeldtherapie: Hilfe für verhaltensauffällige Kinder

Ebersberg – Das Hilfswerk des Lions Club und die Ebersberger Zeitung unterstützen die Finanzierung der Tonfeldtherapie in der Johann-Comenius-Schule Grafing mit 9000 Euro. Bereits mehrfach war der Club für die Therapiekosten von verhaltensauffälligen und traumatisierten Kindern aufgekommen.

scheck-tonfeld-2016

9000 Euro für einen guten Zweck (v.l.): Werner Miller vom Lions Club, Michael Acker, Redaktionsleiter der Ebersberger Zeitung, Therapeutin Liesel Krüger, Schulleiterin Helga Schneitler und Franz Weinfurtner, Chef des Lions-Hilfswerks.© sro

„Die Arbeit am Tonfeld ist eine tiefenpsychologisch begründete Arbeit, deren Erfolg durch die neuesten Forschungsergebnisse der Gehirnforschung bestätigt wird“, sagt Expertin Liesel Krüger. Durch die Erfahrungen mit den Händen (Haptik) würden neuronale Verknüpfungen im Gehirn und das vegetative Nervensystem angesprochen. Über die Berührung der Tonerde würden alte Beziehungsmuster in der seelischen Dynamik wieder aufgerufen und drückten sich in der Bewegung der Hände im Umgang mit der Tonerde aus. Die Bewegungs- und Handlungsbedürfnisse aus der eigenen Lebensbewegung können wieder aufgegriffen und neue Lösungen gefunden werden.

Das Tonfeld ist ein rechteckiger Holzkasten, der etwa daumentief mit weicher Tonerde gefüllt ist. Das Material lädt ein zum Berühren, Tasten, Formen, Kneten, Greifen und Gestalten. Es gilt: Jede Bewegung wird Gestalt. Schließlich wird durch Wahrnehmen des Gestalteten die innere Bewegung außen sichtbar und greifbar. So baut z.B. ein Kind mit großem Eifer und Konzentration eine Burg mit festen Mauern und Türmen, Burggraben und Zugbrücke. Das Kind zeigt sein Bedürfnis nach Sicherheit und Schutz. Gleichzeitig stärkt es sein Selbstwertgefühl indem es freudig ausruft: „Das hab ich gebaut, ich kann das!“ und fühlt sich in seinem schöpferischen Tun gesehen.

„Durch die Arbeit am Tonfeld finden Kinder und Jugendliche mit Entwicklungsstörungen, schwierigen Familiensituationen, Hyperaktivität, Konzentrations- und Lernproblemen sowie mit schwierigem Sozialverhalten zu Veränderungen ihres Verhaltens und Erlebens“, sagt Therapeutin Krüger.

Die Arbeit verläuft im Wesentlichen ohne Worte. Für Kinder ist das besonders hilfreich, da sie oft keine Worte für ihre Schwierigkeiten haben und über das Gestalten im Tonfeld sich in ihren Kompetenzen erfahren und stärken können.

Im Anschluss an die Arbeit findet ein Abschlussgespräch statt, um das Erreichte bewusst zu machen.


Kleinste Bootswerft der Welt im Lokschuppen

Schüler der Klasse 1A der Johann-Comenius-Schule aus Grafing jubelten über den gelungenen Stapellauf. re © OVB

Rosenheim – Die kleinste und erfolgreichste Schiffswerft der Welt befindet sich wohl im Lokschuppen Rosenheim.

Innerhalb eines knappen halben Jahres verließen 10 000 Schiffe die Mini-Werft, hergestellt von Kindern.

Das Geheimnis dieser Erfolgsgeschichte liegt in der Museumspädagogik zur Wikinger-Ausstellung. In Workshops basteln Buben und Mädchen hölzerne Wickie-Schiffe mit Segeln und individueller Verzierung. Erstklässler des sonderpädagogischen Förderzentrums in Grafing ließen das Jubiläumsschiff vom Stapel laufen. Sie waren mit so großer Begeisterung bei der Sache, dass sie darüber fast ihre Brotzeit vergaßen.

Zum Jubiläum wurden die kleinen Schiffbauer beschenkt: Einen Wickie-Helm und Wickie-Schokolade gab es zur Belohnung. re

https://www.ovb-online.de/rosenheim/kleinste-bootswerft-welt-lokschuppen-6828430.html


Helden – Helden – Helden – Helden – Helden

Der Raiffeisen–Malwettbewerb 2016

„Fantastische Helden und echte Vorbilder: Wer inspiriert dich?“

Wir ließen uns von dem tollen Thema inspirieren und konnten einen neuen Teilnehmerrekord verzeichnen.

13 Klassen nahmen Teil! Die Unterstufe war komplett mit allen Klassen dabei!

Insgesamt konnten wir über hundert Bilder einreichen!

Aus jeder Klasse wurde ein Sieger gekürt und erhielt eine schöne Belohnung.

Sieben dürfen sogar das Showevent „hero“ besuchen.

Hier unsere Sieger!!!

 

Mit dabei Frau Straßmaier von der Raiffeisenbank und Schulleiterin Fr. Schneitler.


25-jähriges Schuljubiläum im Jahr 2010

Presseartikel im Merkur vom 17.06.2010

Grafing – 25 Jahre Erfolg. 25 Jahre Vorurteile. Und längst keine Endstation. Am Samstag feiert die Comenius-Schule ihr 25-jähriges Bestehen. Die Geschichte einer Revolution.

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„Früher gab’s eine Zwangsüberweisung“: Schulleiterin Helga Burghard. Foto: Stefan Rossmann

Es war eine Revolution. Eine Revolution im Förderschulbereich. Diagnose-Förderklassen schnellten aus dem Boden, Moto-Pädagogen, die Schüler in Bewegung hielten, bejubelten ihren Durchbruch. 1985 war Revolutionszeit. Das Jahr, in dem die Grafinger die Johann-Comenius-Schule einweihten. Am Samstag, 19. Juni, feiert das Sonderpädagogische Förderzentrum mit einem großen Schulfest sein 25-Jähriges.

25 Jahre Erfolg, aber auch 25 Jahre Vorturteile: „Förderschule wird noch heute oft als außerhalb der Normalität empfunden“, sagt Schulleiterin Helga Burghard. Aber: „Wir sehen es als Chance für die Kinder, das bestmögliche aus ihnen herauszuholen. Und ihnen den Druck der Grundschule zu nehmen.“

Der Makel, der an der Comenius-Schule am Anfang klebte, lässt sich an der Geschichte ihrer Namen ablesen: Hilfsschule, Sonderschule. Namen, die heute noch im Volksmund rotieren. Dann die Besserung: Schule zur individuellen Lernförderung und schließlich Sonderpädagogisches Förderzentrum.

„Die ersten Jahre waren unsere Klassen in der Grafinger Grundschule untergebracht“, sagt Burghard. Das begann vor 40 Jahren. Später siedelten sie in das Vhs-Gebäude um, wo sie bis 1985 blieben. 1985 eröffnete die Comenius-Schule an der Kapellenstraße mit zehn Klassen. Die Schulleitung übernahm Christoph Sontag. Heute zählt sie 17 Klassen und zwei schulvorbereitende Einrichtungen.

„Früher“, erinnert sich Burghard, „gab es eine Zwangsüberweisung an die Förderschule.“ Immer dann, wenn ein Kind zweimal in Grund- oder Hauptschule durchgefallen war. Jetzt können die Eltern sogar ablehnen. Burghard warnt vor diesem Schritt: „In diesen Fällen fällt ein Kind Jahre später total in den Brunnen.“

„Mit den Gründen, die Kinder zu uns führen, haben die Eltern oft nichts zu tun.“ Zum Beispiel: Entwicklungsverzögerungen, die durch einen Sauerstoffmangel bei der Geburt entstehen oder Verhaltenauffälligkeiten wie ADHS. „Meist kriegen wir Kinder, die an der Grundschule gescheitert sind.“ Kinder, die einfach langsamer lernen, stottern oder emotional-soziale Rückstände haben. Kinder, die keine Grenzen kennen.

Die Förderschule ist längst keine Endstation: „Nach der DFK kehren 30 bis 40 Prozent an die Grundschule zurück.“ In den DFKs, den Diagnose-Förderklassen, kann der Lehrplan der ersten und zweiten Klasse in drei Jahren durchgenommen werden. In Kooperationsklassen begleiten Sonderpädagogen Jugendliche an der Hauptschule. „Wir sind bemüht, Kinder, die es schaffen, an das Volksschulsystem anzugliedern.“

Eine ganze Abkürzungsflut fängt die Comenius-Schüler nach der 9. Klasse auf: Das BVJ, das Berufsvorbereitungsjahr am Kirchseeoner Berufsbildungswerk, nach dem Schüler den Quali bekommen. Die BVB, eine Berufsvorbereitung durch das Arbeitsamt.

Der Optimalfall: „Wenn die Schüler nach der SDW, der Sonderpädagogischen Diagnose- und Werkstattklasse, eine Lehrstelle finden“, so Burghard. Das heißt übersetzt: In den letzten beiden Schuljahren machen die Schüler zwei Praktika. Und arbeiten dann ein Mal pro Woche in einem Betrieb.

Ihren 25. Geburtstag will die Schule am Samstag ab 10 Uhr mit lauten Trommeln, dem Maulwurf-Rock, einem Tanz der SVE und ordentlich Prominenz feiern. Geladen sind Irmgard Doll-Edlfurtner von der Regierung Oberbayern und Landrat Gottlieb Fauth.

Von Marlene Kadach